Hintergrundinfos zur Präventionskette Neufreimann

Das Ziel der Präventionskette ist, dass alle Kinder und Jugendlichen in Neufreimann gesund und gut aufwachsen. Dafür entwickeln Fachkräfte gemeinsam Angebote und Aktionen in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Soziales – für und mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien. In München wird der Aufbau von Präventionsketten bei der Planung von großen Neubaugebieten von Anfang an mitgedacht. So auch bei der Entwicklung vom neuen Stadtteil Neufreimann.

Auf dem ehemaligen Gelände der Bayernkaserne im nördlichen Münchner Stadtteil Schwabing-Freimann sollen bis zum Jahr 2035 15.000 neue Münchner*innen zuziehen. Auf dem 50 ha großen Gelände im städtischen Besitz werden rd. 4.200 Mietwohnungen entstehen, größtenteils erbaut von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Münchner Wohnen und von Genossenschaften. Weitere 1.200 Mietwohnungen plant die Sedlmayer Group AG auf dem Gelände „Haidpark“, östlich des städtischen Baugrunds. In Neufreimann ist eine Vielfalt von öffentlichen Einrichtungen für Bildung, Soziales, Sport und Kultur vorgesehen.

Infos zu den Präventionsketten München finden Sie unter www.praeventionsketten-muenchen.de

Weitere Details zur Quartiersentwicklung finden Sie hier neufreimann.de und auf stadt.muenchen.de/infos/neufreimann




Die Präventionsketten in München sind ein Kooperationsprojekt des Referates für Bildung und Sport, des Gesundheitsreferates und des Sozialreferates der Landeshauptstadt München. Die Aufbauphase in Neufreimann wird von der Techniker Krankenkasse finanziert. MAGs e. V. ist mit dem Netzwerkmanagement der Präventionskette in Freiham und Neufreimann beauftragt. Der Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung der Ludwig-Maximilians-Universität begleitet die Präventionsketten evaluierend. Die lebensphasenübergreifende Begleitung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in Neufreimann erfolgt in Vernetzungspartnerschaft mit REGSAM.


Was ist eine Präventionskette?

Eine Präventionskette hilft Kindern und Jugendlichen. Sie sollen gesund groß werden. Sie sollen gut leben. Eine Präventionskette hilft auch Familien.

In der Präventionskette geht es um Gesundheit. Es geht um Bildung. Es geht um Soziales. Fachleute denken sich Angebote aus. Sie machen Aktionen dort, wo die Familien wohnen. Sie tun das zusammen.

In München wird eine Präventionskette geplant, wenn sehr viele neue Wohnungen gebaut werden. Man denkt es von Anfang an mit. Ein Beispiel ist Neufreimann.

Was ist Neufreimann?

In München gibt es ein neues Wohngebiet. Es heißt Neufreimann. Früher war dort die Bayernkaserne. Der Platz ist 50 Hektar groß und gehört der Landeshauptstadt München.

In Neufreimann werden mehr als 5 Tausend Wohnungen gebaut. In den Wohnungen können 15 Tausend Menschen leben. Viele Wohnungen sind günstig. In Neufreimann baut die Stadt Wohnungen. Auch Genossenschaften bauen Wohnungen. Die Firma Sedlmayer Group AG baut auch Wohnungen. In Neufreimann gibt es auch viele andere Räume. Es gibt Schulen. Es gibt Orte für Kinder. Es gibt Orte für Nachbarn.

Weitere Informationen zu Neufreimann gibt es auf den Webseiten neufreimann.de und auf stadt.muenchen.de

Weitere Infos zu den Präventionsketten München finden Sie unter www.praeventionsketten-muenchen.de

Wer macht die Präventionskette?

Die Präventionsketten Neufreimann ist ein Projekt der Landeshauptstadt München. Mehrere städtische Referate arbeiten zusammen.

Die Referate sind:

  • Bildung und Sport
  • Gesundheit
  • Soziales

Die Techniker Krankenkasse hilft. Sie zahlt Geld für die Präventionskette Neufreimann. Der Verein MAGs – München Aktiv für Gesundheit e. V. organisiert das Netzwerk mit Fachleuten. Die Universität (LMU) begleitet das Projekt: Sie schaut, ob alles gut läuft. Die Fachleute in Neufreimann machen die Angebote für Familien. REGSAM hilft mit Informationen und Kontakten.

The project “Präventionskette Neufreimann” aims to ensure that children and young people grow up healthy and well. For this purpose, professionals jointly develop programs and activities in the areas of health, education, and social services – for and with children, young people, and their families.

In Munich, the establishment of “Präventionsketten” is considered right from the start when large new development areas are planned. This is also the case with the development of the new district Neufreimann.

On the former site of the Bayernkaserne in the northern Munich district of Schwabing-Freimann, 15,000 new Munich residents are expected to move in by 2030. On the 50-hectare ground under municipal ownership, approximately 4,200 primarily subsidized rental housing units will be built by the municipal housing company Münchner Wohnen and cooperatives. The Sedlmayer Group AG is planning a further 1,125 apartments on the site east of the municipally owned site. A variety of social, educational, and community-oriented facilities are also planned.

Further details on the district development can be found here neufreimann.de and at stadt.muenchen.de

Further information on Präventionsketten München can be found at www.praeventionsketten-muenchen.de

Präventionsketten in Munich are a cooperation between the Department of Education and Sports, the Department of Health, and the Department of Social Affairs of the City of Munich. The development phase in Neufreimann is funded by the health insurance company Techniker Krankenkasse. MAGs e. V. has been commissioned with the network management of the Präventionskette in Freiham and Neufreimann. The Chair of Public Health and Health Services Research at Ludwig-Maximilians University is responsible for the evaluation of the Präventionsketten. The cross-phase support of children, young people, and their families in Neufreimann is carried out in a networking partnership with the REGSAM network.